St. Barbara Kapelle

Förderverein Alte Dorfschule St. Barbara Kapelle – Bergheim e.V.
Lorbacher Weg 7
53894 Mechernich-Bergheim

Besucherinformationen: Die St. Barbara Kapelle befindet sich in 53894 Mechernich – Bergheim, Eifelstraße 25 (Hauptstraße). Der Besuch der Kapelle und der Toiletten ist behindertengerecht möglich.

Im Folgenden eine kurze Chronik der Dorfschule / Kapelle:

  • 16. Dezember 1868 – Die neu erbaute Bergheimer Schule wurde fertiggestellt und eingeweiht.
  • 1. November 1906 – Bergheim bekam eine Fortbildungsschule.
  • 23. August 1925 – Einweihung des alten Kriegerdenkmals.
  • 21. Februar 1930 – Die erweiterte Bergheimer Schule wurde von Pfarrer Schumacher eingeweiht.
  • 15. April 1936 – Das Schulgebäude wurde zum ersten Mal verputzt.
  • Totensonntag 1958 – Einweihung des neuen Kriegerdenkmals.
  • 1958 – Das Dorf Bergheim erwarb vom Bleibergwerk die Barbara Glocke (Fahrt Glocke).
  • 22. April 1965 – Die katholische Pfarrgemeinde Kallmuth kaufte das Schulgebäude einschließlich des Schulgrundstückes.
  • Mai 1965 – Primiz in Bergheim. Der Primiziant war Wolfgang Vogt.
  • 4. Dezember 1966 – Der umgebaute alte Schulsaal wurde von Pfarrer Hubert Wolters zu einer offiziellen Kapelle geweiht. Die Kapelle wurde der hl. Barbara geweiht.
  • 12. Oktober 1986 – Der Kapellenraum wurde umgebaut. Die Einweihung nahm Pfarrer Günter Salentin vor.
  • Am 4. Dezember 2006 wurde der Förderverein St. Barbara Kapelle–Bergheim e.V. gegründet.
  • 23. November 2007 – Kauf der Kapelle und des Kriegerdenkmals durch den Förderverein.
  • 9. Februar 2008 – Beginn der Umbau- und Renovierungsarbeiten.
  • 4. Dezember 2011 – Nach der Restaurierung wurde die Kapelle offiziell durch Weihbischof  Dr. Johannes Bündgen ihrer Bestimmung übergeben.

Wer war die Hl. Barbara?

Barbara, eine der vierzehn Nothelfer, soll vor rund 1700 Jahren in Nikomedien, dem heutigen Izmid in der Türkei gelebt haben. Die Legende berichtet, dass das Mädchen wegen seiner außergewöhnlichen Schönheit und ihres scharfen Verstandes hoch angesehen  war. Die reichsten Jünglinge warben um Barbara, sie wies aber jeden zurück. Immer wieder traf sie sich mit einer kleine Gruppe Christen, die damals in ständiger Angst vor den kaiserlichen Christenverfolgern im Verborgenen lebten. Hier versuchte sie, den Glauben dieser Menschen zu verstehen. Barbaras heidnischer  Vater beschloss, seine Tochter von den Christen fern zu halten und ließ bei seinem Haus einen Turm errichten, in den er Barbara einsperren wollte. Barbara überredete aber die Bauleute, statt der  zwei vom Vater gewünschten Fenster  drei Turmfenster  einzubauen. Die drei Fenster sollten die  Allerheiligste Dreifaltigkeit versinnbildlichen.

Als Barbara sich schließlich taufen ließ, wurde der Vater zornig und wollte sie schlagen. Da öffnete sich in der Wand ein Spalt, durch den Barbara entfliehen und sich verstecken konnte.  Durch Verrat  wurde sie jedoch wieder festgenommen und vom Vater vor den Statthalter geschleppt, der zu den schlimmsten Christenverfolgern zählte.  Der ließ Barbara geißeln und mit Keulen schlagen. Von ihrem Glauben rückte sie jedoch nicht ab. Nachts soll ihr Christus erschiene sein, um ihre Wunden zu heilen. Als der Statthalter davon erfuhr, ließ er sie foltern. Endlich gab er den Befehl, Barbara mit dem Schwert zu töten. Es war ihr eigener Vater, der dem Befehl nachkam und Barbara enthauptete. Aufgrund ihres Martyriums haben zahlreiche Berufe und Organisationen Barbara zur Schutzheiligen gewählt. Beliebt ist sie u.a. bei den Artilleristen, Feuerwehrleuten, Glöcknern, Architekten, Apothekern und Bauern, sowie bei den Steinmetzen, Schmiede und Gefangenen.

Die der hl. Barbara geweihten Kirchen und Kapellen, ihre Zahl in der Eifel ist groß, lassen auf Bergwerksbetriebe schließen. Ein bisschen stolz können wir Bergheimer darauf sein, dass es im gesamten heutigen Stadtgebiet des ehemaligen Bergarbeiterdorfes Mechernich nur in Bergheim eine Bergwerkstraße gibt. Sie führt entlang der St. Barbara Kapelle in Richtung Nord – West zu den Abbaugebieten Schafsberg und Bachrevier. Diesen Weg zur Arbeit nahmen die Bergleute aus Bergheim, sowie die aus den ostwärts von Bergheim gelegenen Dörfern.

Öffnungszeiten: Die St. Barbara Kapelle ist an allen Tagen geöffnet von 9 Uhr bis 19 Uhr.

Mitgliedschaft im Förderverein(§ 3 der Satzung):

Der Verein ist offen für Jedermann. Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen sowie Personenvereinigungen werden, die sich zu den Zielen und Aufgaben des Vereins bekennen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich mindestens 1 Euro.

Spenden: Spenden werden ausschließlich für den Erhalt, die Ausstattung und die Erweiterung  der Kapelle verwendet! Auf Wunsch stellen wir eine Spendenquittung aus.

Bankverbindung:
Kreissparkasse Euskirchen
BLZ: 38250110
Kto: 1569730
Volksbank

Euskirchen e. G.
BLZ: 38260082
Kto: 217457017

Barbarafest: Jährlich am 4. Dezember veranstalten wir unser Barbarafest. Hierzu sind alle herzlich eingeladen. Näheres beim Vorstand.

Der engere Vorstand:

1. Vorsitzender: Helmuth Vogelsberg  Tel. 02484-1433
2. Vorsitzender: Peter Schilles Tel. 02484-2342
Schriftführer / Öffentlichkeitsarbeit: Bernd Moorkamp Tel. 02484-1597
Kassenwart / Internet / Geschichtliches: Mathias Moorkamp Tel. 02484-1528

E-Mail: mm-moorkamp@gmx.de

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